Erfolge und Auszeichnungen

Das Team und einzelne Spieler*innen der Blindenfußballabteilung sind schon mehrfach ausgezeichnet worden. Dem widmen wir uns in diesem Abschnitt der Ausstellung unter dem Titel Erfolge und Auszeichnungen. Dafür sind Fotos einzelner Erfolge ausgestellt, sowie Erklärungen der jeweiligen Ereignisse.

Zweitausendneunzehn wird Jonathan Tönsing mit siebzehn Treffern Torschützenkönig der Blindenfußball-Bundesliga. Die Verantwortlichen wählen ihn außerdem zum besten Spieler der Saison. Auf der Mitgliederversammlung des FC St. Pauli bekommt er dafür die silberne Leistungsnadel.
Ein Foto zeigt Jonathan auf der Bühne bei seiner Ehrung. Er trägt eine dunkle Sportjacke mit dem Logo des FC St. Pauli und der Zahl Vier, eine dunkel getönte Brille und hält ein weißes Papier in der Hand. Im Hintergrund ist eine große Fotocollage zu sehen, auf der unter anderem Mannschaftsbilder abgebildet sind.

Mit sechzehn Jahren erhält Thoya Küster Zweitausendzweiundzwanzig die Auszeichnung als Hamburgs Sporttalent. Zu diesem Zeitpunkt ist sie bereits Europameisterin, hat bei verschiedenen Turnieren Torrekorde aufgestellt und mit ihrem Team zahlreiche Titel gewonnen.
Das zugehörige Bild zeigt vier Personen, die nebeneinander auf einer Bühne mit violett-rosa Lichtleisten im Hintergrund stehen. Thoya, die zweite Person von links, trägt einen schwarzen Rollkragenpullover, eine dunkle Hose sowie eine rot getönte Brille. Sie hält mit beiden Händen einen gläsernen Preis vor dem Oberkörper und blickt in die Kamera.

Bei der Mitgliederversammlung Zweitausendzweiundzwanzig ehrt der FC St. Pauli die Blindenfußballabteilung gleich doppelt: Die Spielerinnen erhalten eine Auszeichnung für den Gewinn der Europameisterschaft, das Team für den dritten Meistertitel in der Bundesliga.
Auf dem Bild sind die Spieler*innen in schwarzen T-Shirts mit der Aufschrift “Keep Your Mind Wide Open” aufgenommen. Sie stehen und knien gemeinsam auf einer Bühne, einige heben die Arme als Jubel. Im Hintergrund ist eine Projektion mit den Texten „Top Zehn Ehrungen für Engagement & sportliche Leistungen“, „FC Sankt Pauli-Blindenfußball Zweitausendzweiundzwanzig“ sowie mehreren Fotos zu sehen.

Nach dem Gewinn ihrer vierten Meisterschaft Zweitausendvierundzwanzig können die Blindenfußballer*innen vor dem Erstligaspiel gegen RB Leipzig mit den Fans im Millerntor-Stadion feiern.
Ein dazugehöriges Foto zeigt neun Personen aus dem Team, die am Spielfeldrand des Millerntors vor voll besetzten Tribünen stehen. Mehrere Personen halten ein großes Banner mit der Aufschrift „Blindenfußball ist braunweiß“ und dem Vereinslogo des FC St. Pauli. Eine Person in der Mitte hebt die Meisterschale über den Kopf.

Zweitausendachtzehn verliert der FC St. Pauli das Finale um die Meisterschaft der Blindenfußball-Bundesliga. Dennoch geht die Partie gegen den MTV Stuttgart in die Erfolgsgeschichte der Mannschaft ein: Serdal Celebis spektakulärer Treffer zum Zwei zu Eins führt zwar nicht mehr zur Wende des Spiels, wird aber in der ARD-Sportschau zum Tor des Monats gewählt. Es ist die erste Auszeichnung dieser Art für einen Blindenfußballer und ein bedeutender Meilenstein für den Sport in Deutschland.

Ein Foto zeigt Serdal Celebi, der während des eigenen Masters-Turniers die Auszeichnung mit seinen Teamkolleg*innen feiert. Sie stehen zu acht auf dem Fußballplatz und Serdal hält eine Tafel mit der Aufschrift „Tor des Monats August 2018 Serdal Celebi“, während ein Mitspieler ihn umarmt und ein weiterer klatscht.

Das Tor wurde außerdem von Kommentator Florian Eib für blinde und sehbehinderte Fans live beschrieben. Diesen Kommentar sowie ein Interview mit Serdal Celebi hörst du hier:

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Stationsbeschreibung: Rechts von dir, gekennzeichnet durch ein Hand-Symbol, ist eine Replika der „Tor des Monats“-Medaille ausgestellt – zum Anfassen und Nachfühlen.

Nächster Schritt: Darauf folgt links die letzte Hörstation der Ausstellung, markiert durch ein Ohr-Symbol. Hier geht es abschließend um die vier Meisterschaften der Blindenfußballer*innen, die sie zu einer der erfolgreichsten Sparten im FC St. Pauli machen.